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Kaufnebenkostenrechner für Deutschland

Die Grunderwerbsteuersätze der 16 Länder und die bundesweite Gebührentabelle für Notar und Grundbuch (GNotKG, in Kraft seit dem 1. Juni 2025), gelesen am 19. Oktober 2026.

Kurz gesagt

Die Grunderwerbsteuer reicht von 3,5 % in Bayern bis 6,5 % in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein: Bei einer Immobilie für 400.000 € sind das 14.000 € oder 26.000 €, dazu 3.980 € Notar- und Grundbuchkosten, in jedem Land gleich. Bei 400.000 € berechnet der Notar 2.802 € (inkl. USt.) und das Grundbuchamt 1.178 €. Kein Gesetz legt eine Maklerprovision fest; beauftragen Käufer und Verkäufer den Makler beide, schuldet jeder denselben Betrag (§ 656c BGB).

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Steuer und Gebühren Ihres Kaufs berechnen

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Grunderwerbsteuer26.000 € (6,5 %)
Notar: Beurkundung, Vollzug und Betreuung, inkl. USt.2.802 €
Grundbuch: Auflassungsvormerkung und Eigentumsumschreibung1.178 €
Summe für den Käufer29.980 €
Anteil am Kaufpreis7,5 %

Grunderwerbsteuer zum Satz des Landes auf den Kaufpreis, auf volle Euro abgerundet (§ 11 GrEStG), nichts bis 2.500 €. Notar- und Grundbuchkosten nach Tabelle B des GNotKG in der seit dem 1. Juni 2025 geltenden Fassung, auf den Kaufpreis: Beurkundung 2,0 (KV 21100, mindestens 120 €), Vollzug 0,5 (22110), Betreuung 0,5 (22200), zzgl. 19 % USt.; Auflassungsvormerkung 0,5 (14150), Eigentumsumschreibung 1,0 (14110); die spätere Löschung der Vormerkung kostet weitere 25 € (14152), hier nicht gezählt. Ein Darlehen kommt mit einer Grundschuld hinzu: 1,0 beim Notar (21200) zzgl. USt., 1,0 beim Grundbuchamt (14121). Nicht berücksichtigt: die Befreiungen für Familienangehörige nach § 3 GrEStG, das hessische Hessengeld (nachträglich ausgezahlt), Auslagen und Abschriften des Notars. Kein Gesetz legt eine Maklerprovision fest: Tragen Sie den Anteil ein, den Ihr Vertrag vorsieht, falls es einen gibt.

Summe für den Käufer bei drei Kaufpreisen, Land für Land

BundeslandSatz250.000 €400.000 €600.000 €
Baden-Württemberg5 %15.212 €23.980 €35.552 €
Bayern3,5 %11.462 €17.980 €26.552 €
Berlin6 %17.712 €27.980 €41.552 €
Brandenburg6,5 %18.962 €29.980 €44.552 €
Bremen5,5 %16.462 €25.980 €38.552 €
Hamburg5,5 %16.462 €25.980 €38.552 €
Hessen6 %17.712 €27.980 €41.552 €
Mecklenburg-Vorpommern6 %17.712 €27.980 €41.552 €
Niedersachsen5 %15.212 €23.980 €35.552 €
Nordrhein-Westfalen6,5 %18.962 €29.980 €44.552 €
Rheinland-Pfalz5 %15.212 €23.980 €35.552 €
Saarland6,5 %18.962 €29.980 €44.552 €
Sachsen5,5 %16.462 €25.980 €38.552 €
Sachsen-Anhalt5 %15.212 €23.980 €35.552 €
Schleswig-Holstein6,5 %18.962 €29.980 €44.552 €
Thüringen5 %15.212 €23.980 €35.552 €

Grunderwerbsteuer, Notar (inkl. USt.) und Grundbuch, ohne Darlehen und ohne Maklerprovision.

Die Sätze, Land für Land

Baden-Württemberg

Grunderwerbsteuer 5 %: 20.000 € auf 400.000 €. Quelle: Finanzamt Baden-Württemberg: Wann muss ich Grunderwerbsteuer zahlen und wie hoch ist diese?.

Bayern

Grunderwerbsteuer 3,5 % (der Bundessatz nach § 11 GrEStG: Bayern hat nie einen eigenen festgelegt): 14.000 € auf 400.000 €. Quelle: Bayerisches Landesamt für Steuern: Grunderwerbsteuer, häufig gestellte Fragen (Bundessatz, § 11 GrEStG).

Berlin

Grunderwerbsteuer 6 % seit dem 1. Januar 2014: 24.000 € auf 400.000 €. Quelle: Senatsverwaltung für Finanzen Berlin: FAQ Grunderwerbsteuer.

Brandenburg

Grunderwerbsteuer 6,5 % seit dem 1. Juli 2015: 26.000 € auf 400.000 €. Quelle: Gesetz über die Bestimmung des Steuersatzes bei der Grunderwerbsteuer (Brandenburg), BRAVORS.

Bremen

Grunderwerbsteuer 5,5 % seit dem 1. Juli 2025: 22.000 € auf 400.000 €. Quelle: Service Bremen: Grunderwerbsteuer.

Hamburg

Grunderwerbsteuer 5,5 %: 22.000 € auf 400.000 €. Quelle: hamburg.de: Grunderwerbsteuer.

Hessen

Grunderwerbsteuer 6 % seit August 2014: 24.000 € auf 400.000 €. Quelle: Hessisches Ministerium der Finanzen: Hessengeld, Fragen und Antworten (August 2025).

Mecklenburg-Vorpommern

Grunderwerbsteuer 6 % seit dem 1. Juli 2019: 24.000 € auf 400.000 €. Quelle: Gesetz- und Verordnungsblatt M-V 2019 Nr. 11 (Gesetz vom 24. Juni 2019).

Niedersachsen

Grunderwerbsteuer 5 % seit dem 1. Januar 2014: 20.000 € auf 400.000 €. Quelle: Landesamt für Steuern Niedersachsen: häufige Fragen.

Nordrhein-Westfalen

Grunderwerbsteuer 6,5 % seit dem 1. Januar 2015: 26.000 € auf 400.000 €. Quelle: Finanzverwaltung NRW: Grunderwerbsteuer, Wissenswertes.

Rheinland-Pfalz

Grunderwerbsteuer 5 % seit dem 1. März 2012: 20.000 € auf 400.000 €. Quelle: Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz: Fragen und Antworten.

Saarland

Grunderwerbsteuer 6,5 % seit dem 1. Januar 2015: 26.000 € auf 400.000 €. Quelle: service.saarland.de: Grunderwerbsteuer.

Sachsen

Grunderwerbsteuer 5,5 % seit dem 1. Januar 2023: 22.000 € auf 400.000 €. Quelle: Sächsisches Grunderwerbsteuersatzgesetz (REVOSax).

Sachsen-Anhalt

Grunderwerbsteuer 5 % (Satz in einer Landtagsdebatte genannt; weder ein Gesetz noch eine Seite der Finanzverwaltung ließ sich lesen: beim Finanzamt des Landes nachfragen): 20.000 € auf 400.000 €. Quelle: Landtag von Sachsen-Anhalt, Plenarprotokoll (Satz in der Debatte genannt).

Schleswig-Holstein

Grunderwerbsteuer 6,5 % seit dem 1. Januar 2014: 26.000 € auf 400.000 €. Quelle: Landeshaushalt Schleswig-Holstein, Haushaltsentwurf 2026, Einzelplan 11.

Thüringen

Grunderwerbsteuer 5 % seit dem 1. Januar 2024: 20.000 € auf 400.000 €. Quelle: Thüringer Finanzministerium: Bilanz der Thüringer Finanzämter 2025.

Notar und Grundbuch: eine bundesweite Tabelle

Die Gebühren hängen nicht vom Land ab. Jede ist ein Vielfaches einer Gebühr, die in Tabelle B des GNotKG für den Kaufpreis abgelesen wird: 785 € bei einem Kaufpreis von 400.000 €. Die Beurkundung zählt davon 2,0, der Vollzug 0,5 und die Betreuung 0,5, zzgl. 19 % USt.; das Grundbuchamt berechnet 0,5 für die Auflassungsvormerkung und 1,0 für die Eintragung des Käufers (die spätere Löschung der Vormerkung kostet 25 €). Eine Grundschuld für das Darlehen kommt mit 1,0 beim Notar (zzgl. USt.) und 1,0 beim Grundbuchamt auf den Darlehensbetrag hinzu. Abschriften und Auslagen werden zusätzlich berechnet.

Allgemeine Informationen aus den amtlichen Quellen, die auf dieser Seite genannt und datiert sind. Dies ist keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung: Fragen Sie für Ihre eigene Situation eine zugelassene Fachperson.

Quellen